Wenn es drauf ankommt.
Zwei Kabel, eine Bohrung und ein Schaden mit 16.000 Anspruchstellern.

„Unser Ziel ist nicht, Schäden zu versichern. Unser Ziel ist, das Unternehmen von allen administrativen und unnötigen Dingen freizuhalten – auch wenn 16.000 Anspruchsteller gleichzeitig auf einen zukommen.“
Bohrmaschine an, Dübelloch in die Wand – und plötzlich: Strom aus. Ärgerlich, aber ein Fall für den Elektriker. Jetzt stellen Sie sich vor: aus dem Dübelloch wird eine Baustelle, aus der Wand ein Berliner Stadtteil – und aus dem Kurzschluss ein Stromausfall für 34.000 Haushalte. Genau das ist einem unserer Kunden passiert.
So hat bauass geholfen:
- 1
Risiko realistisch einschätzen
Reicht eine Standard-Betriebshaftpflicht für eine Infrastrukturmaßnahme dieser Größenordnung überhaupt aus?
- 2
Deckung passend aufsetzen
Versicherungsschutz und Deckungssummen wurden exakt auf die tatsächlichen Risiken abgestimmt.
- 3
Großschaden strukturiert abwickeln
Rund 16.000 Anspruchsteller wurden mit Ablehnung oder Zahlung in kürzester Zeit bearbeitet.
- 4
Unternehmen heraushalten
Die Bearbeitung lief geräuschlos: Der Kunde bekam davon nichts mit.
Die Story dahinter:
Februar 2019: Bei Bohrarbeiten an der Salvador-Allende-Brücke in Berlin-Köpenick beschädigt ein Bauunternehmen zwei parallel verlaufende Hochspannungskabel. Obwohl das Netz redundant ausgelegt war, verliefen beide Leitungen an dieser Stelle auf derselben Trasse – die Redundanz fiel gleichzeitig aus.
Die Folgen: 34.000 Stromkunden über 30 Stunden ohne Strom, Schulen und Kitas geschlossen, Patientenverlegung im Krankenhaus Köpenick, Großeinsatz von Feuerwehr und THW – bis heute einer der schwerwiegendsten Stromausfälle der jüngeren Berliner Geschichte.
Für das Bauunternehmen begann damit eine ganz andere Herausforderung: Haftung, Regressforderungen, Betriebsunterbrechungs- und Sachschäden, dazu die Kommunikation mit Netzbetreiber, Behörden und Versicherern. Aus einem Ereignis wurde binnen Stunden ein Großschaden mit Tausenden Beteiligten.
Ein Dübelloch in der Wand ist halb so wild. Bei einer Baumaßnahme wie in Berlin wird’s komplex. Entscheidend ist aber nicht, ob mal ein Kabel getroffen wird, sondern ob das Unternehmen einen Schaden mit 16.000 Anspruchstellern übersteht, ohne selbst unterzugehen. Genau deshalb sollte man vorab mögliche Szenarien durchspielen.


